Wirkstoff: Cabergolin
Packung: 10 Tabletten (0.5 mg/Tablette)
Empfohlene Dosierung: 1–5 mg täglich
Dauer: 4–10 Wochen
Cabaser, dessen Wirkstoff Cabergolin ist, ist ein Medikament zur Hemmung der Prolaktinsekretion, das in der Hypophyse im Gehirn gebildet wird. Es wirkt wie Dopamin und blockiert die Produktion von Prolaktin, einem einkettigen Protein, das dem Wachstumshormon sehr eng verwandt ist. Aus diesem Grund wird dieses Medikament zunächst bei Morbus Parkinson eingesetzt. Cabaser verstärkt die Wirkung von Dopamin. Immunzellen im Körper und im Gehirn sondern Prolaktin ab; auch das Deziduum bei Frauen bzw. in der Gebärmutter Schwangerer schüttet Prolaktin aus. Dieses Medikament wird außerdem bei Hyperprolaktinämien, Hypophysentumoren und Prolaktinomen eingesetzt, zur Unterdrückung übermäßiger Laktation, zur Wiederherstellung von Testosteronspiegel und Libido, zur Behandlung von Akromegalie, zur Behandlung des Restless-Legs-Syndroms (RLS) sowie zur Beseitigung von Energiemangel und Müdigkeit. Steroide wie Nandrolon und Nandrolon‑Derivate erhöhen den Prolaktinspiegel, z. B. Deca Durabolin, Trenbolone und Durabolin. Da Cabaser das Wachstum von Prolaktin im Körper stoppt, erhöht es die Spermienproduktion, den Sexualtrieb und die sexuelle Funktion. Aus diesem Grund können Sie Cabaser während Ihres Zyklus mit ruhigem Gewissen verwenden, um diese Ergebnisse zu erzielen. Zunächst sollte dieses Medikament mit 0.25 mg zweimal pro Woche angewendet werden. Je nach Prolaktinspiegel kann die Dosis auf bis zu 1 mg zweimal pro Woche erhöht werden. Die Anwendung dieses Medikaments ist bei bestimmten Erkrankungen sehr gefährlich, z. B. bei Lebererkrankungen, Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Raynaud-Syndrom, Magengeschwür, gastrointestinalen Blutungen, einer Vorgeschichte psychischer Erkrankungen oder niedrigem Blutdruck. Wenn Sie an einer dieser Erkrankungen leiden, müssen Sie Ihren Arzt konsultieren.
NEBENWIRKUNGEN
Ödeme, Gewichtsveränderungen, Schläfrigkeit, Depressionen, Nervosität, Angst, Konzentrationsstörungen, allergische Reaktionen, gastrointestinale Unverträglichkeit, Asthenie, Müdigkeit, grippales Syndrom, Unwohlsein, Hitzewallungen, sehr selten Herzversagen und konstriktive Perikarditis, muskuloskelettale Schmerzen, Atemwegsbeschwerden, Sehstörungen, Brustschmerzen, Dysmenorrhöe, verminderte Libido; bei Überdosierung können Nasenverstopfung, Synkopen oder Halluzinationen auftreten.

